Exportformate
Grundriss als DXF exportieren
DXF ist das Format, mit dem ein Grundriss den Sprung von der Vermarktung in die Planung schafft. Es überträgt die Wandgeometrie als Vektorlinien mit echten Maßen, sodass Architekten, Innenausbauer und Küchenplaner direkt darauf aufbauen können, statt einen Plan nachzuzeichnen.
Wer einmal erlebt hat, wie ein Planer ein PDF am Bildschirm mit dem Lineal nachmisst, kennt den Wert dieses Exports. Ein DXF spart in solchen Fällen mehrere Stunden – und vermeidet die Fehler, die beim Nachzeichnen unweigerlich entstehen.
Was im DXF steckt
Der Export schreibt die Geometrie in Millimetern und markiert die Zeichnung als metrisch. Die Elemente liegen auf getrennten Layern – Außenwände, Innenwände, Türen, Fenster, Raumbeschriftungen und Bemaßung –, sodass sich einzelne Ebenen im CAD ein- und ausblenden lassen.
Zusätzlich werden die Zeichnungsgrenzen gesetzt, damit ein CAD-Programm beim Öffnen direkt auf den Plan zoomt. Das klingt banal, verhindert aber den häufigen Fall, dass eine Datei scheinbar leer aussieht, weil die Geometrie außerhalb des sichtbaren Bereichs liegt.
- Einheiten: Millimeter, metrisches Messsystem
- Layer für Außenwände, Innenwände, Türen, Fenster, Beschriftung
- Zeichnungsgrenzen gesetzt für sofortiges Zoomen auf den Plan
- R12-Struktur für maximale Kompatibilität mit älteren Programmen
Warum bewusst DXF R12
Der Export verwendet die R12-Struktur. Das ist die älteste verbreitete DXF-Fassung und genau deshalb die verlässlichste: Sie wird von praktisch jedem CAD-Programm gelesen, von aktuellen Vollversionen bis zu kostenlosen Viewern und alter Software auf Baustellenrechnern.
Der Preis dafür ist bewusst niedrige Komplexität: keine Blockbibliotheken, keine dynamischen Bemaßungsobjekte, keine Farbverläufe. Für eine Grundlagenzeichnung ist das kein Nachteil, denn genau diese Elemente ersetzt der Planer ohnehin durch seine eigenen Standards.
Was im DXF nicht ankommt
Ein DXF ist eine Zeichnung, kein Gebäudemodell. Raumflächen kommen als Text an, nicht als berechnete Eigenschaft; Möblierung, 3D-Darstellung und die Faktoren der Wohnflächenberechnung bleiben außen vor.
Wenn Sie Flächen als Daten übergeben wollen, nehmen Sie zusätzlich OpenImmo-XML oder den JSON-Export. Und für die Kommunikation mit Kunden bleibt PDF das Format – ein DXF kann ein Interessent in aller Regel gar nicht öffnen.
Häufige Fragen
In welchen Einheiten liegt der DXF-Export vor?
In Millimetern, mit metrischem Messsystem, wie in der Bauzeichnung üblich. Wenn Ihr CAD-Programm die Zeichnung tausendfach zu groß oder zu klein anzeigt, prüfen Sie zuerst die Einheiteneinstellung des Zielprogramms.
Welche Layer enthält die Datei?
Getrennte Layer für Außenwände, Innenwände, Türen, Fenster, Raumbeschriftungen und Bemaßung. Damit lässt sich zum Beispiel die Beschriftung ausblenden, bevor eine eigene Planung darübergelegt wird.
Kann ich ein DXF wieder in den Editor laden?
Der Editor arbeitet mit seinem eigenen Planformat; der DXF-Export ist eine Einbahnstraße in Richtung CAD. Für einen verlustfreien Rücktransport nutzen Sie den JSON-Export, für das Übernehmen fremder Pläne den Foto-Import.