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Wissen & Anleitungen

Grundrisse erstellen, prüfen und exportieren

Ein Grundriss ist in der Vermarktung selten Selbstzweck. Er muss in ein Exposé passen, eine Wohnfläche belegen, an ein Portal übergeben werden oder einem Handwerker als Arbeitsgrundlage dienen. Je nachdem, welcher dieser Zwecke im Vordergrund steht, sieht ein guter Grundriss völlig anders aus.

Diese Seiten sind deshalb nach Zweck sortiert und nicht nach Werkzeug: nach Objekttyp, nach Exportformat, nach konkreter Aufgabe, nach Beruf und nach den Begriffen, über die in der Praxis am häufigsten gestritten wird. Jede Seite beantwortet genau eine Frage und verlinkt die Nachbarfragen.

Alles, was hier beschrieben wird, lässt sich mit dem Grundriss-Editor im Browser umsetzen – ohne Installation, ohne CAD-Kenntnisse und ohne dass ein Plan das Haus verlässt, bevor Sie ihn freigeben.

Grundriss-Editor öffnen Was das Werkzeug kann

Grundriss konvertieren – vom Vorhandenen zum Benötigten

Der Grundriss existiert fast immer schon – als Foto in der Objektakte, als PDF vom Bauträger, als Skizze auf dem Besichtigungsblock. Was fehlt, ist das Format, das der nächste Schritt verlangt. Diese Seiten beschreiben je einen Weg: Ausgangsformat, Zielformat, was dabei erhalten bleibt und was nicht.

Grundriss erstellen – nach Objekttyp

Ein Grundriss für eine Zweizimmerwohnung und ein Grundriss für eine Gewerbehalle haben fast nichts gemeinsam außer der Datei-endung. Der eine muss in Sekunden verständlich machen, wie man wohnt; der andere muss Achsmaße, Tore und Deckenhöhen belegen.

Grundriss exportieren – welches Format wofür?

Die häufigste Ursache für Ärger beim Export ist nicht die Qualität des Plans, sondern das falsche Format. Ein PDF, das im Exposé perfekt aussieht, ist für den Trockenbauer wertlos; eine DXF-Datei, die im CAD sauber öffnet, lädt kein Portal hoch.

Anleitungen: von der Aufnahme bis zum fertigen Plan

Die meisten Fragen aus der Praxis sind keine Werkzeugfragen, sondern Ablauffragen: In welcher Reihenfolge misst man? Wie rechnet man einen Balkon an? Was macht man mit einem alten JPEG, dessen Originaldatei niemand mehr hat?

Grundrisse – je nach Berufsbild

Derselbe Grundriss wird von verschiedenen Berufsgruppen völlig unterschiedlich benutzt. Der Makler braucht ein Bild, das im Portal auf dem Smartphone lesbar ist. Die Hausverwaltung braucht Flächen, die zur Nebenkostenabrechnung passen. Der Sachverständige braucht nachvollziehbare Maße.

Grundlagen: Begriffe, die im Grundriss zählen

Ein großer Teil der Missverständnisse zwischen Verkäufer, Makler, Käufer und Gutachter entsteht an vier oder fünf Begriffen. Wohnfläche ist nicht Nutzfläche, DIN 277 ist nicht die Wohnflächenverordnung, und der Maßstab auf einem PDF stimmt nur, wenn niemand die Seite skaliert hat.